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Henschotermeer

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Henschotermeer

Entspannen und die schöne Umgebung genießen. Im See schwimmen. Pirat spielen auf einem Piratenschiff. Eine Sandburg bauen. Um den See joggen. Durch Wiesen, Wald und am Strand entlang spazieren gehen. Oder mit dem Fernglas nach Rehen, Waldkäuzen oder Baumfalken suchen...
Das alles können Sie am und rund um das Henschotermeer unternehmen: Der See ist ein einzigartiger Badesee mit weißen, karibischen Stränden, umgeben von den schönen Wäldern des Utrechtse Heuvelrugs. 

In einer Urkunde von Karl dem Großen wurde eine Schenkung von ein paar Waldgebieten an die St. Maartenskerk in Trecht vermerkt; dazu gehören die „Hengestooten" (777 n.Ch.). Im Mittelalter gehörte dieses Ödland (vor allem Heide) zum gemeinschaftlichen Land der Markgenossenschaft Maarn. 
Sandverwehungen entstanden infolge von Überweidung und dem Stechen der Heideplaggen. 

Sandverwehungen 
Der Flugsand war eine Gefahr für den Verkehr zwischen Zeist und Woudenberg. Deshalb wurde beschlossen, das Gebiet mit den Sandverwehungen wieder mit Heideplaggen zu bepflanzen (1895; die Plaggen wurden auf der Leusderhei gestochen). Zwischen den Heideplaggen wurden junge Tannen gepflanzt. Sie sollen einerseits die Verbreitung des Flugsands eindämmen, andererseits dienen sie zur Holzproduktion. 
Der feine, weiße Sand auf den Sandhügeln zeugt noch von früheren Sandverwehungen. Inzwischen sind sie mit Nadel- und Laubbäumen bepflanzt. 
Hier leben auch viele Tierarten wie Rehe, Hasen, Füchse, Schwarzspechte, Waldkäuze und Baumfalken. 

Bäume gefällt und Sand abgetragen 
Während der Mobilisierung (ca. 1939) wurden viele Bäume gefällt und der Sand abgetragen. Der Sand und das Holz wurden zum Bau der Stellungen entlang der Grebbe-Linie zwischen Woudenberg und Leusden verwendet. Übrig blieb ein Teich in der Größe von etwa drei Hektar. 

Freizeitsee 
Mit zunehmender Mobilität und der damit einhergehenden Veränderung der Freizeitaktivitäten wurde der Teich in den sechziger Jahren zunehmend populär bei den Touristen. 
Das brachte Probleme mit der Hygiene und der Verkehrssicherheit mit sich. Daraufhin wollte der Verband Utrechtse Heuvelrug zusammen mit dem Grundbesitzer des Landguts Den Treek-Henschoten einen Plan ausarbeiten lassen, nach dem bis zu 10000 Besucher pro Tag den See problemlos besuchen können. Dieser Plan wurde 1972 von der Koninklijke Nederlandse Heidemaatschappij umgesetzt. 

Das Henschotermeer umfasst nun eine Fläche von 60 Hektar. Davon sind 13 Hektar Wasser, 10 Hektar Flugsand und 30 Hektar Waldfläche. 
Der Wasserstand des Sees ist konstant, weil Grundwasser an mehreren Stellen nachfließt. Gelegentlich wird Grundwasser auch hochgepumpt. Das Wasser reinigt sich selbst, so bleibt die Wasserqualität gut und Verschmutzungen verschwinden innerhalb kurzer Zeit.